Überblick

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert eine zweite Phase des Forschungsprogramms ‘Stadtklima im Wandel’ [UC]2 (http://uc2-program.org), die am ersten Oktober 2019 startete und drei Jahre dauert. Die Fördermaßnahme ist Teil der Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA; https://www.fona.de) und wird vom Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreut.

Die BMBF-Fördermaßnahme [UC]2 setzt sich erneut aus drei Modulen zusammen: Modul A (Weiterentwicklung von PALM-4U), Modul B (Evaluierung und wissenschaftliche Anwendung von PALM-4U) und Modul C (Operationalisierung von PALM-4U). Der Koordinator von Modul B (Prof. Dr. Dieter Scherer, TU Berlin) ist ebenfalls der Koordinator der BMBF-Fördermaßnahme.

Das in den letzten drei Jahren entwickelte Stadtklimamodell PALM-4U soll zu einem Produkt weiterentwickelt werden, das sowohl den Bedürfnissen von Kommunen und anderen Praxisanwendern entspricht, als auch für die wissenschaftliche Forschung genutzt werden kann.

Das Verbundprojekt "Dreidimensionale Beobachtung und Modellierung atmosphärischer Prozesse in Städten" (3DO+M) ist eine Folgeinitiative des Verbundprojekts "Dreidimensionale Beobachtung atmosphärischer Prozesse in Städten" (3DO)". 3DO+M wird die für die nächsten drei Jahre  vorgeschlagenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben des Moduls B weiterführen. Der neue Modellname 3DO+M weist daraufhin, dass die Teilprojekte des Verbundes sich auf nachhaltige Forschung und Entwicklung konzentrieren, indem sie die Evaluation des Stadtklimamodells PALM-4U mit dreidimensionalen atmosphärischen Beobachtungsdaten fortsetzen sowie gleichzeitig neue, innovative und integrative modellbasierte wissenschaftliche Untersuchungen durchführen.

Um die komplexen Ziele von Modul B und der gesamten [UC]2 Fördermaßnahme zu erreichen, ist die spezifische Expertise aller Partner der 12 Teilprojekte von 3DO+M erforderlich, da diese alle relevanten Themenbereiche und Methoden abdecken sowie in den zu untersuchenden Städten verortet sind.

Foto 3DO+M

Die Partner des 3DO+M Forschungsverbundes beim Kick-Off im November 2019.