3DO+M Videokonferenz November 2020

Zweitägige Videokonferenz ermöglicht den Austausch der Teilprojekte

Etwas mehr als ein Jahr nach Projektstart haben sich die mehr als 40 Modul B TeilnehmerInnen erneut getroffen, dieses Mal allerdings Corona-bedingt im Rahmen einer Videokonferenz. Die WissenschaftlerInnen der 12 Teilprojekte präsentierten die Ergebnisse ihrer Langzeit- und Sondermessungen sowie ihrer eigenen Simulationen mit PALM-4U. Dabei spielt auch die Validierung von PALM-4U eine große Rolle.

Der Vergleich der Simulationsergebnisse mit den Messergebnissen anhand von Zeitreihen und statistischen Größen zeigt, wie gut PALM-4U bestimmte meteorologische Prozesse und damit z.B. den Tagesgang der Lufttemperatur oder das Windfeld abbilden kann. Umfangreiche Datenaufbereitung der Eingangsdaten in das Modell (z.B. Vegetation, Gebäudehöhen, Geländemodell, usw.; entspricht dem sogenannten statischen Treiber), des Antriebs für PALM-4U (z.B. mit COSMO-DE, einem regionalen Wettervorhersagemodell), Testläufe mit verschiedenen räumlichen Auflösungen sowohl vertikal als auch horizontal und Gebietsgrößen sind notwendig, um mit PALM-4U Simulationen Aussagen zu konkreten wissenschaftlichen oder anwendungsspezifischen Fragestellungen treffen zu können. Anhand dieser ersten Simulationen mit PALM-4U konnten wichtige Erfahrungen gesammelt und erste vorläufige Ergebnisse präsentiert werden. Es gibt also weiterhin viel zu tun und es bleibt spannend!

Nachstehend ein paar Impressionen aus den Präsentationen zu verschiedenen Städten.

München Stuttgart
Statischer Treiber für Simulation eines Stadtgebiets von München © DLR/Thilo Erbertseder Zu simulierendes Gebiet mit dem Neckartor in Stuttgart © Universität Stuttgart/Uli Vogt
Dresden Windkanal
Beispiel für Integration der städtischen Vegetation in 0.1m Auflösung © Universität Dresden/Ronald Queck Windkanal Wotan in Hamburg vorbereitet für ein Strömungsexperiment © Universität Hamburg/ Benedikt Seitzer
Teilnehmerinnen
TeilnehmerInnen der Videokonferenz (Fotographie des Bildschirms) © Technische Universität Berlin/Fred Meier